Expedition Africa 2013

Wir haben die letzten Wochen intensiv genutzt, um uns zu überlegen, wie es weiter gehen soll. Die Erlebnisse mit dem SOS-Kinderdorf haben uns nicht nur positive Erfahrungen eingebracht, vielmehr haben sie uns auch menschlich geprägt. Was sollen wir sagen…we are on fire!

2013 werden wir Afrika in Angriff nehmen. Ausgehend von Karlsruhe planen wir von der französischen Mittelmeerküste mit einer Fähre in das Grenzgebiet von Algerien und Marokko überzusetzen. Wir werden in Marokko erneut ein SOS-Kinderdorf besuchen. Dabei möchten wir den Kindern dort etwas Abwechslung schenken und diese mit unserem Engagement unterstützen. Weiter geht es nach Gibraltar, wo wir mit der Fähre nach Spanien übersetzen. Daraufhin werden wir über Portugal, Spanien und Frankreich Heim reisen. Wir wollen diese Strecke von circa 5500 Kilometern in drei Wochen bewältigen. Im Frühsommer soll es losgehen…

Karte

Vorbereitung

Im November 2012 überlegten sich Matias und Pascal, ob und wohin die nächste Reise gehen soll. Zusammen entschlossen sie sich, das Afrika das Ziel der nächsten Reise werden soll. Sofort nahmen die beiden Kontakt mit dem SOS-Kinderdorf Imzouren auf. Zeitgleich entschloss sich Matthias Granget, ein sehr guter Freund der beiden, an der Reise teilzunehmen. In den nächsten zwei Monaten wurde die nähere Reiseroute festgelegt und die Suche nach Partnern, welche die drei auf ihrer Reise unterstützen, startete.
Im Dezember entschied sich Matthias dazu die Tour auf einer KLE 500 Baujahr 1996 zu fahren. Leider stellte sich in den nächsten Wochen herraus, dass die KLE längst ihren Zenit überschritten hatte. Wir machten uns an die Arbeit. Um einen Überblick zu erhalten, zerlegten wir das Motorrad komplett. Mit jedem Tag wurde die Mängelliste länger und länger. Zum Beispiel waren die Bremsleitungen porös, Benzin tropfte unaufhörlich aus dem Vergaser und sämtliche Züge waren stark korrodiert.
Kawasaki KLE 500
Der Umbau der Kawasaki KLE: Dank der Firma K-MaxX konnten wir an der KLE einen modernen und optisch ansprechenden Lenker montieren. Dies wurde uns durch sprezielle Adapter ermöglicht. Der Anbau des Lenkers was sehr einfach. Parallel ersetzten wir die defekten Züge. Desweiteren spendierten wir der KLE Heizgriffe, welche den Fahrkomfort deutlich erhöhen. Dank eines verbauten Relais arbeiten diese nur, wenn das Abblendlicht aktiviert ist.Außerdem standen ein paar weitere Umbauten an den Motorrädern von Matias und Pascal auf dem Programm. So wurde unter anderem durch die Hilfe von ABP-Racing der Zylinderkopf der Suzuki DR 600 überarbeitet. Auch routinemäßge Arbeiten waren nötig, unter anderem wurde die Ausgleichswellenkette neu eingestellt und die Reifen (KENDA) gewechselt. Auch die Bremsen der Suzuki waren nicht mehr die Neuesten und wurden durch Zubehörteile von Galfer und AFM-Biker ausgetauscht.
Und das war noch nicht alles. Anbauteile in Form von Tankrucksäcken (Enduristan), Gepäckrollen von Wunderlich und LED-Scheinwerfer von LEDPower24 wurden an die Bikes angebracht und sollen uns bei unserer Reise helfen.

Video

Bilder

Auf unserer Reise haben wir sehr viele Bilder gemacht. Die besten Foto`s haben es in diese Gallerie geschafft. Sie zeigen unsere Erlebnisse und Eindrücke, welche wir auf der dreiwöchigen Reise gewonnen haben.

Testberichte

Wechsel Outpost 3 Zelt

Im Rahmen unserer Expedition Afrika wurde uns das Wechsel Outpost 3 Zelt vom Onlineshop Unterwegs zur Verfügung gestellt. Die Erfahrungen die wir mit diesem Zelt sammeln konnnten, möchten wir euch nicht vorenthalten:
Die erste wilde Nacht in Marokko, wir haben sie überstanden!
In erster Linie war es uns besonders wichtig ein zuverlässiges und geräumiges „Dach über dem Kopf“ zu haben. Für eine Reise mit dem Motorrad, wie wir sie unternommen haben, liegt der Augenmerk darauf, dass das Zelt den strapazen Stand hält und gerade bei bei schlechten Wetterbindungen glänzt. Desweiteren muss genügend Platz vorhanden sein das Gepäck trocken und sicher im Zelt verstauen zu können. Denn wer will schon mit einer nassen Kombi oder Motorradhelm am nächsten Morgen zur kommenden Etappe aufbrechen? Zuletzt spielen auch Packmaß und Gewicht eine entscheidende Rolle.

Die Erwartungen an unser Zelt sind klar formuliert und wir hofften, dass wir nicht enttäuscht werden. Auf den ersten Etappen in Richtung Marokko wurden wir von einer schlecht Wetter-Front verschont, so konnten wir uns gut auf das neue Zelt einstellen. Zu unserem Erstaunen, lässt sich das Zelt in wenigen Minuten mit ein paar Handgriffen aufstellen. Eine Anleitung ist nicht notwendig, denn das Alu-Gestänge ist farblich markiert und passend dazu findet man die farbigen Ösen am Zelt wieder.
Durch die Verknüpfung mit Schnellverschlüssen zwischen Innen- und Außenzelt entfällt das getrennte Aufbauen, wie es sonst bei vielen Zelten üblich ist. Dies erleichtert nochmals den Aufbau enorm.

Durch die Verknüpfung mit Schnellverschlüssen zwischen Innen- und Außenzelt entfällt das getrennte Aufbauen, wie es sonst bei vielen Zelten üblich ist. Dies erleichtert nochmals den Aufbau enorm.

Während unserer dreiwöchigen Reise hatten wir bis Marokko mit dem Wetter Glück. Dies änderte sich jedoch als wir mit der Fähre zurück nach Europa übersetzten. Somit war das Zelt an der Reihe seine Qualitäten bei Nässe aufzuzeigen. Unser Gepäck blieb auch nach mehreren regnerischen Nächten trocken und auch von starkem Wind blieb das Zelt unbeeindruckt. So wünscht man sich das mobile Dach über dem Kopf.Der Playboy von Moulay-Bousselham.

Packmaß und Gewicht konnten ebenfalls überzeugen. Hier gibt es zwar noch Zelte mit besseren Werten, jedoch nicht in diesem Preissegment.
Wir sind mit der Wahl des Wechsel Outpost 3 Zelt äußerst zufrieden und wollen uns für die Empfehlung vom Unterwegs-Team bedanken.
Jedem potenziellen Zelt-Käufer können wir die Zeltabteilung des Outdoor-Onlineshops von Unterwegs Nahe legen: http://www.unterwegs.biz/zelte.html
Und ist es notwendig Fragen oder Erfahrungswerte zur Entscheidungsfindung heranzuziehen, dann empfiehlt es sich das Unterwegs-Team direkt anzusprechen. Das Team wird einem bei der Kaufentscheidung helfen können.